Ein Sachbuch, zugleich eine Dokumentation von Dr. Christian Bremen der RWTH Aachen über das Leben der Juden im damaligen Hoengen und Warden, insbesondere zur Zeit der Verfolgen, Deportation und Ermordung während der NS-Zeit
Auszug aus dem Inhaltsverzeichnis:
- Vorwort von Heinrich Plum - "Ich bin und war Hoengener"
- Danksagung des Autors
Einleitung
- Hinführung zum Thema
- Quellenlage
- Forschungslage
Herkunft
- Ankunft in Warden
- Warden in der frühen Neuzeit
- Die Bedeutung der Reformation für Warden
- Jüdisches Leben im Ort
- Die im 18. Jahrhundert in Warden lebenden jüdischen Menschen und ihre Nachfahren
Heimat
- Warden in französischer Zeit
- Die rechtliche Gleichstellung der jüdischen Menschen
- Zuzug von jüdischen Menschen nach Warden in französischer Zeit
- Die preußische Zeit im langen 19. Jahrhundert
- Zuzug von jüdischen Menschen nach Warden bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts
- Die jüdische Privatschule in Langweiler (1844-1901)
- Die Synagoge von Langweiler
- Der jüdische Friedhof
- Das kulturelle und religiöse Leben in Warden
- Umzug der Familie Samuel Lacas nach Warden in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts
- Zuzug von jüdischen Menschen nach Warden von Mitte des 19. Jahrhunderts bis zum Ende des 1. Weltkriegs
- Die preußische Zeit in Hoengen ab Mitte des 19. Jahrhunderts
- Umzug der Familie Samuel Lucas nach Hoengen
- Die ersten jüdischen Hoengener
- Die ersten jüdischen Mariadorfer
- Heimat im Wandel
- Die Bürgermeisterei in der Weimarer Republik
- Antisemitismus: 1. Weltkrieg und Weimarer Republik
-Warden
- Hoengen, der Höhepunkt: Synagogenbau
- Mariadorf
- Konkurrierende Identitätsnarrative:
- Die Ersten Nazi
- Die Einheimischen: Warden, Hoengen, Mariadorf
- Die Zugezogenen: Warden, Hoengen, Mariadorf
- Der Vergleich: Einheimische - Zugezogene
- NSDAP-Mitgliedschaften Anfang 1933
- Warden, Hoengen, Mariadorf
- Die "Maifeilschen"
- Warden, Hoengen, Mariadorf
- Auswertung der NSDAP-Mitgliederlisten
- Vergiftete Heimat
- Die Machtübergabe an Hitler
- Die Kehrtwende der katholischen Kirche
- Die Verfolgung von Kommunisten und Sozialdemokraten
- Reichsweiter Boykott jüdischer Geschäfte: der 1. April 1933 in Hoengen
- Ausgrenzung nicht-jüdischer Hoengener
- Bücherverbrennung in Hoengen
- Die personellen Veränderungen in der Gemeindeverwaltung
- Die NS-Ortsgruppenleiter von Hoengen (Robert Herchet, Johann Schmitz, Willi Meier, Josef Leesmeister)
- Die Auswirkung der NS-Boykottpolitik auf Hoengen 1933-1935
- Die Reaktion der jüdischen Menschen
- Die Nachbarschaft ändert sich
- Mit-, Neben- und Gegeneinander: Die "Skandale" in Hoengen
- Die Radikalisierung der antijüdischen Hetze in Hoengen, 1936 bis 1938
- Der wirtschaftliche Niedergang der jüdischen Unternehmer
- Wer ging, wer blieb und warum?
- Die Verschärfung der antikatholischen Maßnahmen
- Die Parteieintritte im Jahr 1937
- Warden, Hoengen, Mariadorf
- Exkurs: Parteieintritte von 1939 bis 1944
- Vertreibung und Ermordung
- Der Pogrom im November 1938 (Reichskristallnacht, Reichspogromnacht)
- Der Bericht im „Limburgsch Dagblad“ vom 18. November 1938
- Spurensuche
- Staatsanwaltschaftliche Ermittlungen gegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit
- Der Pogrom in den Erinnerungen der jüdischen Hoengener
- Die Zerstörung der Synagoge
- Die Schändung des jüdischen Friedhofs
- Das Ende: Enteignung, Flucht, Ghettoisierung,Verschleppung, Mord
- Rück- und Ausblick "Ich war und bin ein Hoengener"
- Literaturverzeichnis
- Abbildungsverzeichnis
- Personenregister
- Anmerkungen