Ein Bericht der Rheinischen Post aus Düsseldorf vom 15.02.1992 über den in Alsdorf geborenen Bergarbeiter Sohn Johann, genannt Hans Beckers, der zum Ende des 1. Weltkriegs als Marinesoldat beim Matrosenaufstand im Sommer 1917 zu den Wortführern gehörte und deshalb "zum Tode" verurteilt worden ist.
Durch ein Gnadengesuch entging er der Todesstrafe und wurde später durch andere Matrosen aus der Haft befreit.
Nach dem Krieg kehrte B. nach Alsdorf zurück, betrieb einen Buchverlag, trat der SPD und der Gewerkschaft bei. Er schrieb ein Buch: Wie ich zum Tode verurteilt wurde".
Nach dem 2. Weltkrieg war er bis zu seiner Pensionierung im Jahr 1957 als Archivar beim DGB in Düsseldorf tätig. Beckers starb 1971 in Düsseldorf.
Es liegt dem Archiv vor:
- Ein Schreiben vom 17.2.1992 an den Vorsitzenden des Alsdorfer Geschichtsvereins Rudolf Bast
mit dem Presseartikel
- die Geburtsurkunde in Kopie des Johann Beckers