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Biographisches zu Dr.-Ing. Walter Schmidt

Lebenslauf:

- Konrad Wilhelm Walter Schmidt, geboren am 02.06.1929 in Boppard am Rhein

- Eltern: Alfred Schmidt und Margarethe Schmidt geborene Thomas. Vorfahren väterlicherseits seit vier Generationen im Bergbau tätig.

- Juni 1948: Abitur (Bakkalaureat) am Stefan-George-Gymnasium in Bingen damals französische Besatzungszone, Land Rheinland-Pfalz.

- September 1948-Oktober 1949: 
  Tätigkeit als Bergbaubeflissener unter Leitung und Aufsicht des Landesoberbergamtes Bad Ems. Da 
  zunächst bevorzugt Kriegsteilnehmer zum Studium zugelassen wurden. Fortsetzung der Tätigkeit im Bergbau.

- Oktober 1950:
  Beginn des Studiums der Fachrichtung Bergbau an der Bergakademie Clausthal. Vorprüfung im August 1952. Hauptprüfung als Diplom-     Ingenieur im Mai 1955.

- Mai 1955: 
  Berufung in das Beamtenverhältnis und Übernahme einer Assistententätigkeit am Institut für Bergbaukunde und Bergwirtschaftslehre  
  der Bergakademie Clausthal (Professor Dr.-Ing. Dorstewitz). Tätigkeit in Lehre und Forschung neben der Hochschultätigkeit Unterricht an 
  der Berg- und Hüttenschule Clausthal. Verantwortliche Durchführung von Fachexkursionen der Hochschule. Neben Lehr- und 
  Promotionstätigkeit Verfasser von verschiedenen Gutachten und Fachveröffentlichungen.

- Juli 1959:
  Promotion summa cum laude mit Dissertation an der Bergakademie Clausthal und Wechsel zur Eschweiler Bergwerks-Verein 
  Aktiengesellschaft, einer Tochtergesellschaft der Acieries Reunies de Burbach-Eich-Dudelange und Kokereien im Aachener 
  Steinkohlenrevier und im Ruhrgebiet zur Versorgung der Hüttenbetriebe der Arbed mit Kokskohle und Koks.

- März 1960:
  Beginn der Tätigkeit der Stabsstelle der Bergwerksdirektion II mit den Gruben Anna I und Anna II, Adolf und der Großkokerei in 
  Alsdorf. Ab Juli 1964 Leiter der Planung innerhalb der Stabsstelle. Ab Februar 1965 Leiter der Stabsstelle der Bergwerksdirektion.

- Februar 1975:
  Wechsel zur Hauptverwaltung des EBV in Herzogenrath und Leitung der neu eingerichteten konzernweiten Abteilung "Planung und 
  Bergwirtschaft" in der zentralen "Stabsabteilung Bergbau" (Lagerstätten, Kohlenvorräte, Ziel und Strategie, Kostenanalyse und                 -überwachung)

- Januar 1978:
  Ernennung zum Betriebsdirektor und Übernahme der Leitung der Stabsabteilung Bergbau. 1981 Bestellung zum Vertreter des Leiters  
  der Bergbauzentraldirektion des EBV. Zuständigkeit für die Planung und Organisation der EBV-eigenen Kohlengruben und Lagerstätten 
  des EBV in den USA.

- September 1984:
  Übernahme der Leitung der Bergbauzentraldirektion des Konzerns. Ernennung zum Bergwerksdirektor und zum Mitglied der 
  Geschäftsführung der Eschweiler Bergwerks-Verein AG.

Sonstige Aufgaben:

- Seit 1975 Mitglied der Geschäftsführung von verschiedenen nichtbergbaugebundenen Tochtergesellschaften der EBV AG. 1985 Mitglied     des Grubenvorstandes der Gewerkschaft Norbert Metz Wohnungsbaugesellschaft mbH. 1995 Generalbevollmächtigter der Norbert Metz 
  GmbH. Seit 1960 Mitglied des Vereins der Führungskräfte, seit 1970 Leitung der Bezirksgruppe Aachen.

- März 1994:
  Ausscheiden aus der Geschäftsführung des EBV: Eintritt in den Ruhestand

- Bis 31.12.1996:
  Berater der EBV AG mit Prokura für die bisherigen Tätigkeitsbereiche.