Genanntes Sachbuch aus dem Jahre 1920 von Johannes Ranke zum Thema
Auszug aus dem Inhaltsverzeichnis:
- Die Körperbeschaffenheit der heutigen Menschenrassen
- Größe und Proportionen des Körpers
- Die Gesichtsbildung
- Die Körperproportionen der Urvölker
- Die Gruppierungen der heutigen Menschenrassen
- Die Urrassen in Europa
- Diluvium und Urmensch
- Geistesleben des europäischen Divuvialmenschen
- Die menschlichen Knochenreste aus dem Divulium
- Der tertiäre Mensch und der Vormensch
- Die vor- und frühgeschichtlichen Perioden
- Die Hauptunterschiede des vorgeschichtlichen Europa und die Pfahlbauten der Schweiz
- Die jüngere Steinzeit in Nord- und Mitteleuropa, in Griechenland und Ägypten
- Prähistorische Metallkulturen
- Verzeichnis von Tafeln
Anmerkung zum Buchinhalt:
Der Autor beschreibt und versucht anhand seiner "wissenschaftlichen Forschungen", basierend auf den Ansichten des 18. Jahrhunderts und früher, die Entwicklung der Menschen aller Erdteile, beginnend mit der frühgeschichtlichen Vorzeit bis hin zur damaligen Gegenwart, gegenüber zustellen und weitergehend zu beurteilen. Die in früheren Zeiten bestehende Annahme der Abstammung der Urmenschen von Menschenaffen greift er auf und versucht darauf basierend zu beweisen, dass der "weiße arische Mensch" sich stets weiterentwickelt hat und andere Teile der Menschheit auf einer niedrigeren Entwicklungsstufe verblieben ist.
Aus heutiger Sicht eine "schreckliche, menschenverachtende Ansicht, die heute bestenfalls u.a. von Individuen, Parteien oder Institutionen vertreten, und vom aufgeklärten Menschen als rassistisches Gedankengut beurteilt wird. Die vom Autor präsentierten Ansichten und Erklärungen waren aber offenkundig geeignet, wenige Jahre später von den Machthabern der NS-Zeit als Basiswissen für die Verfolgung und Vernichtung von nicht als arisch beurteilter Menschen herzuhalten.
Das hier vorliegende Buch wird dem Archivbestand des Alsdorfer Geschichtsvereins zugeführt um deutlich zu machen und zu belegen, dass diese früheren Ansichten bei den Menschen u.a. hier in Deutschland als nicht ehrverletzend angesehen worden ist und sogar in Schulbibliotheken zu finden war, was anhand vorliegender Archivalien im hiesigen Archivbestand belegt ist.