53 Titel
Bernhard Honneff (24.01.1909-09.1987) war ein in Alsdorf aufgewachsener und dort mit seiner Familie lebender Maler und Kunsterzieher mit niederländischer Staatsangehörigkeit, der die letzten Jahre seines Lebens in Eschweiler lebte.

Sein Leben war von seiner Leidenschaft dem Malen geprägt. Während seines Lebens schuf dieser eine Vielzahl von Bildern (Öl und Tempera), Zeichnungen und Skizzen.
Für sein Lebenswerk wurde ihm im Jahr 1979 das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen.

Sein berufliches und soziales Engagement skizziert sich wie folgt:
- Selbständiger Malermeister in Alsdorf
- Bezirksmeister der Maler- und Lackiererinnung des Kreises Aachen
- Mitglied des Bildungsausschusses des Landes NRW
- über 30 Jahre Kunsterzieher an den Berufsbildenden Schulen des Kreises Aachen in Alsdorf (Haus der 
  Maler, ehemals Hotel Katterbach, Alsdorf, Rathausstraße)
- Gründungsmitglied der Kolpingfamilie in Alsdorf
- Förderer der Jugend und der Sozialschwachen während der Zeit des Wiederaufbaus im Alsdorf der 
  Nachkriegsdeutschland
- Autor seiner Tagebuchaufzeichnungen, Geschichten und Erinnerungen u.a.:
  - Kellersberg im Jahr 1917
  - 100 Tage - Kampf um Alsdorf 1944-1945
  - Ein Gang durch Aachen 1944

Sein Vermächtnis wurde in Teilen dem Alsdorfer Geschichtsverein e.V. zur steten Erinnerung an den bekannten Alsdorfer Künstler durch seinen Sohn Kaspar Honneff übertragen. Die alleinige Nutzung hieraus obliegt dem Alsdorfer Geschichtsverein e.V.